Entrepreneurs-Club Stiftung Familienunternehmen
FAQ - Karriere im Familienunternehmen

  1. Wie unterscheidet sich die Karriere beim Familienunternehmen von der in der anonymen Publikumsgesellschaft?
  2. Warum sind die Familienunternehmen und „Hidden Champions“ bei vielen Hochschulabsolventen als attraktiver Arbeitgeber unbekannt?
  3. Sind Familienunternehmen klein und zahlen sie kleine Gehälter?
  4. Welche Stellen werden in Familienunternehmen angeboten? Und welche auf dem Karrieretag Familienunternehmen?
  5. Warum schreiben Sie die offenen Stellen bei den Partner-Firmen nicht auf www.karrieretag-familienunternehmen.de aus?
  6. Wo befinden sich die attraktiven Familienunternehmen in Deutschland?
  7. Sind deutsche Familienunternehmen international bedeutend?
  8. Kann ich beim Familienunternehmen international Karriere machen?
  9. Was ist das Besondere am Karrieretag Familienunternehmen im Unterschied zu anderen Karrieremessen?
  10. Warum ist es ein Vorteil, direkt mit dem Inhaber und den Top-Entscheidern über meine Karriere zu sprechen?
  11. Warum gibt es eine Begrenzung der Aussteller und der Teilnehmerzahl?
  12. Warum wird eine Teilnahmegebühr erhoben?
  13. Wie präsentiere ich mich am besten auf dem Karrieretag?
  14. Entspreche ich dem Kandidatenprofil?
  15. Wie entstand der Karrieretag Familienunternehmen?
  16. Findet man mit Hilfe des Karrieretags auch konkrete Jobs oder knüpft man hauptsächlich Kontakte für die Zukunft?

Wie unterscheidet sich die Karriere beim Familienunternehmen von der in der anonymen Publikumsgesellschaft?
Die meisten Kandidaten starten mit hohen Erwartungen und falschen Vorstellungen ihre Karriere in den anonymen Publikumsgesellschaften und werden mehr oder weniger schnell "eingebremst". Zahlreiche Hierarchiebenen, ein blockierendes "Middle Management", viel Politik, wenig Eigenverantwortung, reichlich Blindleistung, geringe Sichtbarkeit der eigenen Leistung bei der Unternehmensleitung, kein Auslandseinsatz obwohl in Aussicht gestellt - das sind die häufigen Gründe für Unzufriedenheit und Wechselgedanken gerade bei ehrgeizigen und anspruchsvollen Mitarbeitern in den anonymen Publikumsgesellschaften. Nun beginnt erneut die Orientierung. Was gibt es für Alternativen? Oft bieten Familienunternehmen das bessere Umfeld für Selbstverwirklichung, Eigenverantwortung und nachhaltiges, wertehaltiges Engagement im Job.

Wie schätzen Sie das Karriereumfeld in Familienunternehmen und bei "Hidden Champions" gegenüber den großen Publikumsgesellschaften ein?

Quelle: Teilnehmerbefragung 3. Karrieretag Familienunternehmen

Diese Einschätzung deckt sich größtenteils mit der Realität. Anders als in anonymen Publikumsgesellschaften gibt es meist keine vorgezeichneten Karrierewege. Die Hierarchien sind deutlich flacher, die Kommunikationswege kürzer und direkter. Die in großen Publikumsgesellschaften vorherrschenden „Politik- und Machtkämpfe“ sowie das Gerangel um die besten „Posten“ fallen weitgehend weg. Es zählt viel stärker Eigeninitiative und Leistung- wer gut ist, bekommt schnell mehr und mehr Verantwortung. Die Strukturen sind flexibler und jeder Mitarbeiter
WIKA-Sensoren im Praxiseinsatz
kann sein Arbeitsfeld stärker selbst mitgestalten. Nachhaltigkeit und Langfristigkeit prägen im Familienunternehmen sehr stark die Unternehmenskultur. Die Tradition der Unternehmen reicht oft Generationen zurück und der Fortbestand des Unternehmens soll auch über die nächsten Generationen gesichert werden. Die Unternehmen sind stark am Standort verwurzelt und fühlen sich ihren Mitarbeitern sehr stark verpflichtet. Anders als ein CEO im DAX-Unternehmen, der nach wenigen Jahren seinen Job wechseln kann und lediglich nach seiner „Kurzfrist-Performance“ und der Gewinnmaximierung honoriert wird, wird der seit Generationen verwurzelte Familienunternehmer nicht kurzer Hand einen Produktionsstandort schließen. Anders als in der anonymen Publikumsgesellschaft steht im Familienunternehmen die Familie im Hintergrund- als Garant, von Werten und Kultur. Für den Mitarbeiter bedeutet das auf der anderen Seite natürlich auch: Pflichtbewusstsein und Leistungsbereitschaft. Beweist man sich, kommt man schnell sehr weit. Verstecken und „wegducken“ kann man sich aber kaum. Die Inhaberfamilie ist präsent und persönlich da- in „guten und schlechten Zeiten“.

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Warum sind die Familienunternehmen und „Hidden Champions“ bei vielen Hochschulabsolventen als attraktiver Arbeitgeber unbekannt?
Obwohl viele Familienunternehmen seit Generationen ihre Weltmarktführerschaft in ihren Spezialbereichen behaupten und ausbauen können („Hidden Champions“), sind sie bei Hochschulabsolventen häufig unbekannt und tauchen nicht als Karriereoption auf. Das hat mehrere Gründe:
Quelle: Stiftung Familienunternehmen
Familienunternehmen sind traditionell sehr zurückhaltend in der Öffentlichkeit. Bescheidenheit und Understatement prägen häufig die Familien- und Unternehmenskultur, obwohl man allen Grund hätte, über die eigenen Erfolge zu sprechen: Viele Familienunternehmen verzeichnen ein deutlich zweistelliges konstantes, meist organisches, Wachstum und schlagen dabei die meisten DAX-Unternehmen. Für die Kandidaten ist es schwierig, die Familienunternehmen zu finden, zumal diese oft ein B2B-Geschäft betreiben und nicht wie BMW oder Lufthansa über ihre Produkte bekannt sind. Dass PERI in über 60 Ländern der Welt Bauschalungen und Gerüste verkauft und mit 5.000 Mitarbeiter über 1 Mrd. Euro umsetzt, ist meist nur Insidern bekannt, obwohl ausgesprochen attraktive Karrierechancen nicht nur für Ingenieure vorhanden sind, z.B. in der eigenen Inhouse Consulting Abteilung, die direkt dem Firmeninhaber unterstellt ist. Traditionell betreiben die Familienunternehmen auch eher lokales Bewerbermarketing. So ist es für interessierte Kandidaten schwierig, aus mehreren Unternehmen an relativ unbekannten Standorten diejenigen mit internationalen Einsatzgebieten und spannenden Möglichkeiten herauszufiltern.

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Sind Familienunternehmen klein und zahlen sie kleine Gehälter?
Familienunternehmen und Mittelständler gelten häufig als klein und nicht wettbewerbsfähig was die Gehälter anlangt. Die Größendefinition „Mittelstand“, geprägt vom Institut für Mittelstandsforschung in Bonn, bezieht sich neben der Einheit von Eigentum und Führung im Unternehmen in der Tat auf die Umsatzgröße- und trifft damit die „echten Hidden Champions“ nicht. Die beim Karrieretag anwesenden Partner-Unternehmen verzeichnen Umsätze beginnend von etwa 100 Mio. Euro, viele liegen bei 500-800 Mio., einige auch deutlich über 1 Mrd. Euro Umsatz. Familienunternehmen wie Heraeus setzen mit 11.000 Mitarbeitern über 10 Mrd. Euro um und lassen dabei prominentere Unternehmen wie Porsche deutlich hinter sich.
Kärcher reinigt die Präsidentenköpfe am Mount Rushmore
Die Höhe der Gehälter liegt in Familienunternehmen in aller Regel gleichauf mit denen in anonymen Publikumsgesellschaften, vor allem in Bereichen wie dem Vertrieb wird zum Teil auch deutlich mehr verdient. Die Einstiegsgehälter liegen manchmal etwas unter Branchendurchschnitt, jedoch sind bei entsprechender Leistung häufigere und höhere Gehaltsprünge möglich.

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Welche Stellen werden in Familienunternehmen angeboten? Und welche auf dem Karrieretag Familienunternehmen?
Grundsätzlich gibt es in Familienunternehmen die gleichen Funktionen wie in anderen Unternehmen z.B. DAX-Unternehmen auch. Produktentwicklung, Einkauf, Produktion, Marketing, Vertrieb, Controlling, Personal und die Unternehmensleitung mit Stabsabteilungen wie etwa Strategie. Auf dem Karrieretag werden einerseits „ganz normale“ Fach-Positionen angeboten. Zum Beispiel können das Stellen als Entwicklungs-Ingenieur, Projekt-Ingenieur mit Einsatz im Ausland, Vertriebs-Mitarbeiter, Controller, Personalreferent, im Marketing etc. sein. Daneben gibt es jedoch auch viele Stellen, die sehr stark in der Nähe der Geschäftsleitung angesiedelt sind, wie etwa der Persönliche Assistent der Geschäftsleitung, in der eigenen Inhouse Consulting, als Stabsfunktion Markterweiterung in den junioreren Rängen bis hin zu Geschäftsführungspositionen im Ausland, als Fabrikleiter, Abteilungsleiter oder Vertriebs-Koordinator.

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Warum schreiben Sie die offenen Stellen bei den Partner-Firmen nicht auf www.karrieretag-familienunternehmen.de aus?
In den Profilen der Partner-Firmen finden sich vereinzelt Profile der angebotenen Stellen bzw. gesuchten Kandidaten. Wir raten eher davon ab, hier einzelne offene Stellen beispielhaft aufzuführen. Die Firmen, die meist stark wachsen, haben häufig viele Stellen zu besetzen. Werden einzelne Stellen herausgegriffen, ist man als Kandidat allzu leicht geneigt, sich selbst mit dem angebotenen Profil zu vergleichen und im Zweifel selbst auszuselektieren. Die meisten Stellen bieten einen deutlich größeren Spielraum als man in wenigen Worten in einem solchen Stellenprofil lesen kann und sind viel stärker von der Persönlichkeit und weniger von den „hard facts“ im Lebenslauf abhängig als man denkt. Im persönlichen Gespräch entstehen oft ganz neue Ideen und Assoziationen, an die man vorher nicht gedacht hatte- von Seiten der Unternehmen, als auch von Seiten der Kandidaten. Schon so mancher Unternehmer ist auf dem Karrieretag kreativ geworden und hat eine Stelle, die es vorher noch gar nicht gab, um einen „Kandidaten herumgebaut“, weil er so von dessen Person überzeugt war, dass er ihn unbedingt für sein Unternehmen gewinnen wollte. Um jedoch den Firmen ein besseres Bild bereits im Vorfeld des Messetags davon zu vermitteln, was Sie sich als Kandidat wünschen, haben Sie die Möglichkeit, im Standard-CV bereits die gewünschten Branchen und Aufgabenfelder anzugeben.

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Wo befinden sich die attraktiven Familienunternehmen in Deutschland?
Quelle: Stiftung Familienunternehmen
Grundsätzlich sind "attraktive" Familienunternehmen und "Hidden Champions", das heißt Unternehmen mit einer gewissen Größe, einem signifikanten Marktanteil, Technologie- /Markt- /Innovations- Führer mit anspruchsvollen Karrierechancen auch für Akademiker über das Bundesgebiet verteilt. Jedoch ergeben sich in Deutschland zwei klassische Ballungszentren, in denen sich diese Art Unternehmen konzentrieren. Zum einen im Nord-Westen: Nordrhein-Westfalen, zwischen Düsseldorf und Hannover, südlich bis Frankfurt. Zum anderen im Süden: Baden Württemberg/Bayern, zwischen Stuttgart und München, nördlich bis hinauf zu Frankfurt. Dazwischen liegen einige größere Familienunternehmen im Westen und einige in Berlin und Hamburg. In den östlichen Bundesländern sind die größeren Familienunternehmen historisch bedingt weniger vertreten.

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Sind deutsche Familienunternehmen international bedeutend?
Deutsche Familienunternehmen sind häufig Weltmarktführer und besonders auch im Ausland sehr anerkannt. Fast alle Familienunternehmen expandieren international und vertreiben ihre Produkte über eigene Ländergesellschaften weltweit. Die Produktion liegt dabei häufig aus traditionellem Verständnis und gewachsenen Strukturen im Inland und wird nicht vorschnell in Billiglohnländer verlagert. Unternehmen wie Kärcher im Bereich Hochdruckreiniger, Prym als Erfinder des Druckknopfes, Müller Milch als Europas führende Molkerei, Goldbeck als Erfinder des modularen Hallenbaus oder etwa WIKA im Bereich Druck- und Temperatursensoren haben bedeutende internationale Standards gesetzt und genießen höchstes internationales Ansehen, um nur wenige Beispiele zu nennen. Sie besetzen häufig Nischen und beherrschen Technologien, Produkte und Märkte oft sehr dominant. Quasi-Monopol-Stellungen mit attraktiven Margen und entsprechender Zukunftssicherheit sind nicht selten. Prominentes Beispiel ist Giesecke & Devrient: Neben der Bundesdruckerei sind sie einziger Hersteller von Banknoten und Ausweispapieren. In den Performance-Kennzahlen wie Umsatzwachstum und Beschäftigungswachstum übertreffen die Familienunternehmen die anonymen Publikumsgesellschaften zum Teil deutlich. Müller Milch zum Beispiel ist von 5 Mitarbeitern auf 5.000 gewachsen in nur 35 Jahren. Das entspricht einem Wachstum von durchschnittlich 20-25% pro Jahr.

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Kann ich beim Familienunternehmen international Karriere machen?
Ein deutliches „Ja“! Ein Unternehmen wie PERI führt ca. 80% aller Projekte im Ausland durch- in über 60 Ländern. Einem ambitionierten Ingenieur ist es durchaus möglich, binnen weniger Jahre „die halbe Welt“ kennen zu lernen oder die Verantwortung zu erhalten, eine eigene Ländergesellschaft als „Brückenkopf“ aufzubauen.

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Was ist das Besondere am Karrieretag Familienunternehmen im Unterschied zu anderen Karrieremessen?
Der Karrieretag Familienunternehmen zielt nicht auf Größe und Masse ab. Es stehen die Qualität der Gespräche, der persönliche Rahmen und die Effizienz beim Kennenlernen im Vordergrund. Anders als bei anderen Karrieremessen, ist es beim Karrieretag
GOLDBECK baut 2007 Logistik-Zentrum und Parkhaus am Flughafen München
Familienunternehmen möglich direkt mit den Top-Entscheidern über die eigene Zukunft zu sprechen- meist sogar den Geschäftsführern und Vertretern der Inhaberfamilie. Nichts kann einen besseren Eindruck eines Unternehmens geben, als der Inhaber selbst, der sein Unternehmen persönlich verkörpert und darstellt. Um die hohe Qualität sicherzustellen, gibt es eine Auswahl und Begrenzung sowohl der ausstellenden Firmen, als auch der Kandidaten. Der Karrieretag Familienunternehmen ist eine Spezial-Messe, die auf „Hidden Champions“ und Familienunternehmen fokussiert. Durch die Einlieferung des Kurz-Lebenslaufs schon im Vorfeld des Messetags findet bereits ein Screening durch die Partnerfirmen statt. So können die Interviews und Gespräche zielgerichtet und effizient ablaufen, ohne jedoch das „Stöbern“ und „Neuentdeckungen“ zu verhindern.

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Warum ist es ein Vorteil, direkt mit dem Inhaber und den Top-Entscheidern über meine Karriere zu sprechen?
Der Inhaber bzw. Geschäftsführer selbst kennt besser als jeder Mitarbeiter seine Strategie und hat die beste Vorstellung, mit wem er sein Unternehmen in die Zukunft führen möchte. In manchen Fällen haben Unternehmer auf dem Karrieretag auch schon Mitarbeiter eingestellt, die zu einer Strategie passten, die der Unternehmer erst in 1-2 Jahren umzusetzen gedachte. Davon konnte kein Personalverantwortlicher wissen und dieser hätte auch nicht die Entscheidungskompetenz gehabt, einen Mitarbeiter „vom Fleck weg“ und nicht passend auf eine offiziell ausgeschriebene Stelle einzustellen. Es kam auch schon vor, dass ein Unternehmer, der viele Hundert Millionen Euro mit Lebensmitteln umsetzt, einen Bewerber selbst zum Unternehmensgründer gemacht hat- mit einem eigenen Internet-Startup. Der Unternehmer hegte schon lange den unausgesprochenen Wunsch, in diesem Bereich etwas „zu unternehmen“ und prompt stand der „richtige Mann“ dafür an seinem Stand am Karrieretag.

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Das Olympiastadion in Athen- mit Entwässerungstechnik von ACO
Warum gibt es eine Begrenzung der Aussteller und der Teilnehmerzahl?
Anders als bei vielen Recruiting-Messen, die von einer möglichst hohen Zahl an Ausstellern sowie Besuchern profitieren, geht es beim Karrieretag Familienunternehmen um Effizienz und Qualität. Wir als Entrepreneurs-Club selektieren sehr genau die Partner-Firmen, die wir als Aussteller zulassen. Dies gibt dem Bewerber die Sicherheit, dass auch tatsächlich die als Arbeitgeber attraktivsten Firmen auf dem Karrieretag vertreten sind. Während die großen Publikumsgesellschaften z.B. der DAX 30-Unternehmen sowohl als Marke bekannt als auch in der Zahl begrenzt sind, ist es schwierig die häufig nicht bekannten Familienunternehmen „von außen“ in ihrer Qualität zu beurteilen. Das übernehmen wir. Auf der anderen Seite sorgen wir durch eine Begrenzung der Teilnehmerzahl dafür, dass sich die Inhaber großteils persönlich Zeit für die Bewerbergespräche nehmen und diese Gespräche sehr effizient und verbindlich ablaufen können. Übrigens haben unsere Befragungen ergeben, dass die Teilnehmer sehr zufrieden mit dieser Begrenzung waren und gaben an, dass die Firmen deutlich verbindlicher und greifbarer präsent waren als bei anderen Karriere-Messen.

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Warum wird eine Teilnahmegebühr erhoben?
Beim Karrieretag Familienunternehmen wird eine nach Seniorität gestaffelte Teilnahmegebühr erhoben. Es hat sich gezeigt, dass die Verbindlichkeit von Seiten der Teilnehmer damit besonders hoch ist und die Präsenz der zugelassenen Kandidaten auf dem Messetag damit bei deutlich über 90% liegt. Dies ist wichtig insbesondere um die Anwesenheit der Top-Entscheider zu rechtfertigen. Denn nicht nur die Kandidaten bereiten sich auf die Unternehmen vor, sondern auch die Unternehmen und Unternehmer auf die Kandidaten. Im Gegenzug erhalten die Teilnehmer zahlreiche Leistungen inklusive Vollverpflegung während des ganzen Tages gratis.

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Wie präsentiere ich mich am besten auf dem Karrieretag?
Am besten gehen Sie aktiv auf die anwesenden Unternehmensvertreter zu. Der direkte persönliche Kontakt fällt nicht immer sofort leicht. Man ist nicht sicher wie man ein Gespräch mit einem möglichen Arbeitgeber beginnen und führen soll. Es ist eine ungewohnte Umgebung und man kennt die Gesprächspartner in aller Regel nicht. Das geht beiden Seiten so. Auch die Personalverantwortlichen und Unternehmer kennen Sie nicht. Gehen Sie einfach auf die Unternehmensvertreter an den Ständen zu und interessieren Sie sich für das Unternehmen- die Produkte, die Geschichte, die Kunden und die Menschen dahinter. Die Gesprächsatmosphäre auf dem Karrieretag ist persönlich, offen und „ druckfrei“. Sie können Fragen stellen, Informationen sammeln, nach konkreten Stellen fragen oder sich einen Eindruck von Inhalten und Akteuren verschaffen. Die Unternehmen bekommen, wenn Sie zustimmen Ihren Kurz-CV bereits im Vorfeld des Messetags. Es schadet nicht, wenn Sie ein Set komplette Unterlagen zum Karrieretag mitbringen- dies ist aber nicht unbedingt notwendig. Wenn gegenseitiges Interesse besteht, werden die Unternehmen in der Regel einen Folgetermin im Nachgang mit Ihnen vereinbaren und Sie an den Hauptsitz einladen. Der Dresscode ist nicht fest vorgeschrieben, es empfiehlt sich jedoch, in „Business Attire“ zu erscheinen. Das heißt im dunklen Anzug, weißen Hemd und Krawatte für die Herren bzw. im gedeckten Kostüm oder Hosenanzug und heller Bluse für die Damen.

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Entspreche ich dem Kandidatenprofil?
Mit dem Karrieretag Familienunternehmen wollen wir Kandidaten ansprechen, die einen Abschluss an einer Universität, Fachhochschule, Berufsakademie oder vergleichbaren Ausbildungsstätten erreicht haben. Es kann sich um ein Diplom oder Examen handeln, einen Master oder Bachelor bzw. einen vergleichbaren Abschluss. In Bezug auf die Erfahrung der Bewerber freuen wir uns über Absolventen (Abschluss dieses oder nächtes Jahr), Young Professionals (1-2 Jahre Berufserfahrung) und Professionals/Führungsnachwuchskräfte/Führungskräfte (bis zu 10 Jahre Berufserfahrung). Grundsätzlich interessieren wir uns für Bewerber aller Fachrichtungen, jedoch liegt naturgemäß ein Schwerpunkt der gesuchten Mitarbeiter im Bereich Ingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen und den Wirtschaftswissenschaften.

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PERI schalt den Cuatro Torres in Madrid
Wie entstand der Karrieretag Familienunternehmen?
Der „Karrieretag Familienunternehmen“ wurde 2006 „erfunden“ von den Unternehmern Werner Borgers, Uwe Goldbeck, Ulrich W. Siekmann und dem Gründer des Entrepreneurs-Club, Stefan Klemm. Die Unternehmer, die bestens gebildet und mit internationaler Erfahrung ausgestattet, in die Unternehmensnachfolge im eigenen Familienunternehmen eintraten, hatten ein Anliegen: Sie wollten echte Talente als  Mitarbeiter für ihre Unternehmen begeistern und Leistungsträger gewinnen, mit denen die anspruchsvollen Wachstums- und Zukunftspläne realisiert werden können. Traditionell sind die Familienunternehmen, obwohl sie global tätig sind und häufig Weltmarktführer, regional stark verwurzelt. Insbesondere in den Bereichen Marketing und speziell Hochschulmarketing, Employer Branding und Rekrutierung von Fach- und Führungsnachwuchs trifft dies zu. Der Entrepreneurs-Club entwickelte zusammen mit der Stiftung Familienunternehmen die Plattform „Karrieretag Familienunternehmen“. Schnell konnten weitere „Hidden Champion“-Unternehmen begeistert werden, sich der Initiative anzuschließen. 2007 übernahm der Bundesminister für Wirtschaft und Techologie, Michael Glos, die Schirmherrschaft über die Veranstaltungsreihe. Veranstalter ist der Entrepreneurs-Club, ausgerichtet wird der Karrieretag von wechselnden Familienunternehmen.

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Findet man mit Hilfe des Karrieretags auch konkrete Jobs oder knüpft man hauptsächlich Kontakte für die Zukunft?
Ja, natürlich. Im Schnitt rekrutieren die Firmen zwischen 2 und 3 neue Mitarbeiter auf jedem Karrieretag. Beim 3. Karrieretag fanden so rund 50 Fach- und Führungskräfte eine neue, herausfordernde Aufgabe in einer der Partner-Firmen. Jede einzelne Firma geht im Schnitt mit rund 25 Kandidaten in weiterführende Gespräche nach dem Karrieretag, einzelne Firmen mit bis zu 80 Kandidaten. Möglich wird diese Effizienz durch das Matching im Vorfeld des Messetags und die Anwesenheit auch der Top-Entscheider. Die perspektivischen Kontakte sollte man aber auf keinen Fall unterschätzen- ein persönlicher Erstkontakt gibt auch nach vielen Monaten einen viel besseren Einstieg für ein neues Gespräch, als eine Anfrage, der kein persönlicher Eindruck zu Grunde liegt. Jedes persönliche Gespräch auf dem Karrieretag mit den Firmenvertretern ist eine persönliche Investition in die Zukunft.

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